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12.03.2012
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Broschüre "Die geführte Jugend - Kindererziehung von rechts" |
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Neonazis sind nicht nur politische Überzeugungstäter/innen, sondern im Privatleben oft auch Eltern. Ein großer Teil der rund 30.000 weiblichen und männlichen Rechtsextremisten bundesweit gründen zur Zeit eigene Familien. Immer häufiger stammen bereits beide Elternteile aus der extrem rechten Szene. Politisches Ziel ist es, mit Hilfe der Familie als Teil eines ganzheitlichen Denk- und Lebensprozesses lanfristig eine homogene, "nationale Volksgemeinschaft" zu gründen. Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" |
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29.02.2012
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NPD darf nicht in den Congress-Park |
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Wolfsburg Die rechtsextreme NPD scheitert mit dem Versuch, ihren Landesparteitg in der VW-Stadt zu veranstalten Von Thomas Kruse Unter Hinweis auf fehlende Termine verhinderte das Congress-Park-Management den Landesparteitag der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands im Frühjahr. Auch die Bundes-NPD hatte zuvor schon versucht, Parteitage in der VW-Stadt zu veranstalten – ohne Erfolg Nicht von ungefähr ließ der scheidende Wolfsburger IG Metall-Chef Frank Patta offenbar am Dienstag während seiner Verabschiedung diesen Satz fallen: „Wolfsburg hat eine ganz besondere Bedeutung für die Neo-Nazis. Nur weil man sie nicht sieht, heißt das nicht, dass sie hier untätig sind.“ Nach dem gescheiterten Versuch einer Gruppe um den verstorbenen Rechtsradikalen Jürgen Rieger, 2009 das ehemalige Möbelhaus Alsdorff an der Heinrich-Nordhoff-Straße zu kaufen und in ein „KdF-Museum“ umzuwandeln, ist die NPD nicht untätig geblieben. „Wolfsburg ist für die Neonazis offenbar immer noch eine Stadt mit Strahlkraft. Sie ist eine originäre Gründung der Nationalsozialisten. Die Organisation Kraft durch Freude (KdF) organisierte hier den Bau der Automobilfabrik. Auch nach Kriegsende hatten hier rechte Gruppierungen zunächst starken Zulauf. All das macht Wolfsburg aus historischen Gründen attraktiv für die Neonazis. Dass die IG Metall sich das Thema Antifaschismus seit Jahren auf die Fahnen geschrieben hat, provoziert die Rechtsradikalen zusätzlich. Ein drittes Argument nennt Michael Neu vom Zentrum Demokratische Bildung, das jetzt seinen Sitz in der ehemaligen Alsdorff-Immobilie hat. „Wolfsburg ist sicherlich nicht nur historisch eine wichtige, symbolträchtige Stadt für die rechtsextreme Szene. Durch die Nähe zu Sachsen-Anhalt ist ein wichtiger Schnittpunkt zu dortigen Strukturen gegeben. Ich glaube deshalb auch, dass man seitens der NPD und sogenannten Freien Kameradschaftsstrukturen künftig wieder vermehrt den Fokus auf Wolfsburg setzen wird“, erläutert Neu. Allerdings habe es zuletzt weniger „öffentlichkeitswirksame Aktionen“ gegeben. Das, so Neu, heiße aber nicht, dass keine Strukturen bestünden. Wolfsburger Aktivisten der NPD und des „Bündnis für Zivilcourage“ nähmen weiterhin regelmäßig an regionalen und überregionalen Veranstaltungen der rechtsextremen Szene teil. Quelle: Wolfsburger Nachrichten 29.02.2012 |
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23.02.2012
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Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt |
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Wolfsburg AG und AutoVision GmbH gedenken gemeinsam
Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt hielten heute um 12 Uhr die Beschäftigten von Wolfsburg AG und AutoVision GmbH für eine Schweigeminute in ihrer Arbeit inne. Sie erklären sich mit den Opfern der Gewalt und ihren Angehörigen uneingeschränkt solidarisch. Im Atrium auf dem Forum AutoVision der Wolfsburg AG. hielt Michael Neu vom Zentrum Demokratische Bildung Wolfsburg eine kurze Ansprache Im stillen Gedenken an die Opfer wurde ein kraftvolles Zeichen gesetzt. Ein Zeichen der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, ihren Familien und Freunden, ein Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt, ein Zeichen für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands. WB/WOB AG/Autovision Quelle: Wolfsburger Blatt 23.02.2012 |
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22.02.2012
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Schweigen für Opfer der Neonazis |
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Wolfsburg Mit einer Schweigeminute wollen Menschen in ganz Deutschland am Donnerstag der Opfer rechtsextremer Gewalt gedenken. Auch unsere Region steht um 12 Uhr für kurze Zeit still. Von Miguel Sanches, Uwe Hildebrandt und Kai Stoppel Betriebe, Schulen und Kommunalverwaltungen in der Region wollen Donnerstag um 12 Uhr mit einer Schweigeminute der Opfer rechtsextremistischer Gewalt gedenken. Sie folgen damit dem Aufruf der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Gewerkschaftsbunds. Auch alle Busse der Kraftverkehrsgesellschaft (KVG) sollen um Punkt 12 Uhr für eine Minute an Haltestellen stehenbleiben. In einer Gedenkzeremonie in Berlin – im Konzerthaus am Gendarmenmarkt – wird der zehn Mordopfer des rechtsextremistischen Terrors gedacht. Zu der Veranstaltung hatte Ex-Bundespräsident Christian Wulff eingeladen. An seiner Stelle wird nun Kanzlerin Angela Merkel (ebenfalls CDU) reden. Auch zwei Töchter der Opfer sind als Rednerinnen geladen. Der Rechtsextremismus-Experte Reinhard Koch warnte gestern davor, die Opfer der Neonazi-Mordserie als bedauerliche Einzelfälle zu betrachten: „Sie sind ausgesucht worden als Stellvertreter einer Personengruppe, die als minderwertig angesehen wird.“ Ausländerfeindlichkeit erstrecke sich bis in die Mitte der Gesellschaft. Koch zählt als Leiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt in Braunschweig und des Zentrums Demokratische Bildung in Wolfsburg bei der zentralen Gedenkveranstaltung in Berlin zu den geladenen Gästen. Diese Veranstaltung dürfe kein Abschluss sein, so mahnte Koch, sie müsse vielmehr den Auftakt zu einer gesellschaftlichen Debatte über Ausländerfeindlichkeit darstellen. Auch Joachim Gauck, der künftige Bundespräsident, will an der Gedenkfeier teilnehmen. Aus unserer Region ist auch Erika Prediger-Behrens dabei, Sprecherin der Initiative Friedliches Wendeburg. „Der Gedenktag ist ein gutes Zeichen, aber lange überfällig“, sagt sie. Quelle: Wolfsburger Nachrichten 22.02.2012 |
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21.02.2012
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Warum wird jemand rechtsextrem? |
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Im Gespräch mit dpa-Nachrichten für Kinder Sie hassen Menschen, die anders sind als sie selbst oder anders denken: Rechtsextreme. Manche dieser Rechtsextremen greifen andere Menschen sogar an. Doch wieso kommt man überhaupt auf diese blöden Gedanken? Das kann verschiedene Gründe haben, sagt Michael Neu. Er arbeitet beim Zentrum für Demokratische Bildung in Wolfsburg.
Nicht jeder, der eine Glatze hat, ist rechtsextrem. Doch für die rechte Szene ist ein kahlrasierter Kopf ein Erkennungszeichen. Sie nennen sich Skinheads - Hautköpfe.
Quelle: dpa Erschienen: www.kinder-nachrichten.de |
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Broschüre "Die geführte Jugend - Kindererziehung von rechts" 
Im November letzten Jahres wurde die Mordserie einer Neonazibande aus Thüringen aufgedeckt. Viele Menschen waren fassungslos und empört. Arbeitgeber und Gewerkschaften treten gemeinsam ein für ein Deutschland, in dem Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus keinen Platz haben. Zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt der








